
Internationale Beziehungen
– MDSE-Erfahrungen sind international gefragt
Die MDSE beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Sanierung von Altlasten sowie Stilllegung und Nachsorge von Deponien in Sachsen-Anhalt. Der größte Teil, der über 100 MDSE-Projekte, ist besonders- für kaum eines gibt es eine anwendbare „Blaupause“. In jedem Projekt müssen einzelfallbezogene Lösungen auf der Grundlage des neusten Standes von Wissenschaft und Technik gefunden, erprobt, angewendet und evaluiert werden.
Die Erfahrungen der MDSE sind deshalb auch international gefragt. Am 09.03.2026 besuchten Behördenvertreter und Abfall-Fachleute aus der Republik Moldau im Rahmen eines dreitägigen Deutschlandbesuches die MDSE und informierten sich insbes. über das Projekt “Sicherung und Rekultivierung Deponie Grube Johannes“. In der Republik Moldau gibt es viele industrielle Altlasten auch aus der Zeit der Sowjetunion. Im Zuge des laufenden EU-Beitrittsverfahren will die Republik Moldau nun schrittweise und mit internationaler Hilfe seine Verwaltungsstrukturen, die Gesetzgebung sowie den Umgang mit Themen zum Umweltschutz, zur Abfallbeseitigung und Altlastensanierung auf europäische Standards bringen.
Dazu fand mit den Fachleuten der MDSE, Vertreter/innen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, des Umweltbundesamtes, des Ministeriums für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt, der Landesanstalt für Altlastenfreistellung des Landes Sachsen-Anhalt des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt und der Chemiepark GmbH ein reger Erfahrungsaustausch statt, der von den moldauischen Besuchern mit großem Interesse aufgenommen wurde.
