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Wer ist die MDSE?

Verantwortung für Vergangenheit und Zukunft

Die MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH ist seit dem Jahr 2002 zu 100 Prozent im Eigentum des Landes Sachsen-Anhalt. Mit über 100 Mitarbeitenden übernimmt sie landesweit Verantwortung für die Sicherung, Sanierung und nachhaltige Entwicklung ehemals industriell geprägter Standorte.

Unter dem Leitmotiv „Verantwortung für Vergangenheit und Zukunft“ verbindet die MDSE die Bewältigung historischer Umweltbelastungen mit der aktiven Gestaltung zukunftsfähiger Flächenperspektiven. Als landeseigenes Unternehmen erfüllt sie einen zentralen öffentlichen Auftrag zur ökologischen Stabilisierung und strukturellen Entwicklung des Landes.

MDSE Liegenschaften
Wer ist die MDSE

Ökologische Großprojekte in Sachsen-Anhalt

Die MDSE trägt die Verantwortung für die ökologischen Großprojekte an den bedeutenden Industriestandorten:
  • Bitterfeld-Wolfen
  • Leuna
  • Zeitz
  • Mansfelder Land
Diese Regionen stehen exemplarisch für die industrielle Geschichte Sachsen-Anhalts und die damit verbundenen Altlastenproblematiken. Die Sanierung dieser Standorte erfordert komplexe technische, rechtliche und organisatorische Maßnahmen sowie langfristige Sicherungs- und Nachsorgekonzepte. Die MDSE steuert hier anspruchsvolle Altlasten- und Sicherungsprojekte mit erheblicher ökologischer und strukturpolitischer Bedeutung. Ziel ist die dauerhafte Gefahrenabwehr, die Stabilisierung der Umweltmedien Boden und Grundwasser sowie die Schaffung belastbarer Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Nachnutzungen.

Deponiemanagement und Flächensicherung

Die MDSE betreut rund 60 Deponien und Altablagerungen mit einer Gesamtfläche von etwa 1.700 Hektar. Zu den bedeutendsten Standorten zählt die Deponie Hochhalde Schkopau mit rund 320 Hektar Fläche.

Zu den Kernaufgaben gehören:

  • Stilllegung und technische Sicherung eigener Deponien
  • Planung und Umsetzung von Oberflächenabdichtungssystemen
  • Sickerwasser- und Deponiegasmanagement
  • Bau und Betrieb von Messstellen, Brunnen, Leitungssystemen und Ausgleichsbehälteranlagen
  • Genehmigungsmanagement und bauliche Umsetzung komplexer Maßnahmen
  • Langfristige Nachsorge und Umweltmonitoring

Die technische Infrastruktur gewährleistet eine kontinuierliche Überwachung umweltrelevanter Parameter und die dauerhafte Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.

Verwertung und Entwicklung von Liegenschaften

Neben der Sanierung übernimmt die MDSE die Verwertung altlastenbehafteter Liegenschaften. Der eigene Liegenschaftsbestand wird aktiv bewirtschaftet und im Rahmen strukturierter Entwicklungskonzepte einer nachhaltigen Nutzung zugeführt.

Ziel ist es, ehemals belastete Flächen nach erfolgter Sicherung oder Sanierung für gewerbliche, industrielle oder energiewirtschaftliche Nutzungen bereitzustellen. Damit leistet die MDSE einen konkreten Beitrag zur Flächenkreislaufwirtschaft und zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Altlastenfreistellung


Die MDSE arbeitet eng mit der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) zusammen, die als Refinanzierungsbehörde fungiert. Diese Kooperation stellt die finanzielle Absicherung komplexer Sanierungsmaßnahmen sicher und gewährleistet eine rechtssichere Umsetzung im öffentlichen Interesse.

Qualität, Nachhaltigkeit und Zukunft

Die MDSE ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und als Entsorgungsfachbetrieb anerkannt. Strukturierte Prozesse und konsequentes Qualitätsmanagement sichern die fachgerechte Durchführung aller Projekte.

Klimaschutz ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Ziel ist eine möglichst CO₂-neutrale Altlastensanierung. Ein strategischer Schwerpunkt liegt in der Nutzung geeigneter Deponieflächen für die Erzeugung erneuerbarer Energien, um ehemalige Belastungsstandorte aktiv in die Energie- und Klimawende einzubinden.

Parallel dazu treibt die MDSE die Digitalisierung ihrer technischen und administrativen Prozesse voran. Digitale Monitoring- und Steuerungssysteme erhöhen Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit der Maßnahmen.

Sanierungsmanagement
Sanierungsmanagement
Sanierungsmanagement

Unser Sanierungsmanagement umfasst:

Die MDSE steht für langfristige ökologische Verantwortung, technische Kompetenz und nachhaltige Standortentwicklung – im Dienst des Landes Sachsen-Anhalt und seiner industriell geprägten Regionen.

Altlastenbewertung

Wir führen umfassende Altlastenbeurteilungen durch und bewerten die Flächen unter Berücksichtigung ihrer künftigen Nutzung.

Umfassendes Projektmanagement für Umweltprojekte

Von der Idee bis zur Umsetzung übernehmen wir das komplette Projektmanagement und gestalten Sanierungsmaßnahmen effizient und nachhaltig.

Wiedernutzbarmachung belasteter Standorte

Wir arbeiten daran, Standorte wieder nutzbar zu machen, indem wir sie von Altlasten befreien und revitalisieren.

Grundwassersanierung

Unsere Expertise umfasst auch die Sanierung von Grundwasser, um Umweltauswirkungen zu minimieren.

Kostenoptimierungsmodelle

Wir entwickeln innovative Modelle zur Kostenoptimierung, um effiziente Sanierungslösungen zu gewährleisten.

Vertragsmanagement

Mit einem professionellen Vertragsmanagement stellen wir sicher, dass Projekte reibungslos abgewickelt werden.

Übernahme, Verwaltung und Verwertung belasteter Liegenschaften

Wir übernehmen die Verantwortung für belastete Liegenschaften und kümmern uns um ihre Verwaltung und Verwertung.

Bodensanierungen

Wir sind auf Bodensanierungen spezialisiert, die eine Vielzahl von Schadstoffen wie Dioxine, Pestizide, Schwermetalle, Kampfstoffe (wie Arsen und Phosphor) sowie Kohlenwasserstoffe behandeln.

Die Geschäftsführung

Dafür steht die MDSE

Norbert Bogendörfer

Kaufmännischer Geschäftsführer

„Die MDSE steht für eine nachhaltige Sicherung und Sanierung von ökologischen Altlasten und versteht sich als Nachhaltigkeitsdienstleister im Land Sachsen-Anhalt.“

Ingolf Puritz

Technischer Geschäftsführer
„Die MDSE setzt sich dafür ein, natürliche Ressourcen zu schützen, Lebensräume zu revitalisieren und Umweltauswirkungen zu minimieren.“

Der Aufsichtsrat
  • Herr Dr. Hans-Jürgen Meyer, Rechtsanwalt, Berlin, Vorsitzender
  • Herr Dr. Steffen Eichner, Staatssekretär, stellv. Vorsitzender
  • Frau Dr. Sandra Hagel, Präsidentin des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
  • Herr Martin Keil, Rechtsanwalt, Berlin
  • Frau Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin
  • Frau Daniela Reinhardt, Referatsleiterin
  • Frau Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V.
  • Herr Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär