
Fachartikel beleuchtet besondere Herausforderungen im ÖGP Bitterfeld-Wolfen
In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift altlasten spektrum (2/2026) ist der Beitrag „Besondere Herausforderungen im ÖGP Bitterfeld-Wolfen“ erschienen. Autorinnen und Autoren sind Andrea Krause und Annette Zimmermann von der Landesanstalt für Altlastenfreistellung Sachsen-Anhalt (LAF) sowie Dr. Markus Einecke, Projektleiter der MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH.
Der Fachartikel beschreibt die komplexen Anforderungen bei der Sicherung und Sanierung des Ökologischen Großprojekts (ÖGP) Bitterfeld-Wolfen – dem größten kontaminierten Industriestandort Ostdeutschlands. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen beim Betrieb hydraulischer Sicherungssysteme, das Verhalten hochmobiler Schadstoffe im Grundwasser sowie neue Erkenntnisse zu tiefreichenden Kontaminationen in tertiären Grundwasserleitern.
Die MDSE betreibt im Rahmen des ÖGP insgesamt 61 Brunnen zur Sicherung des kontaminierten Grundwasserabstroms. Jährlich werden rund 2,3 Millionen Kubikmeter Grundwasser gehoben und behandelt. Seit Beginn der Sanierungsarbeiten im Jahr 1990 wurden rund 455 Millionen Euro in die Beseitigung ökologischer Schäden und die Entwicklung des Standorts investiert.
Der Beitrag zeigt eindrucksvoll, dass die Bearbeitung komplexer Altlastenstandorte individuelle und langfristig angelegte Lösungen erfordert. Gleichzeitig verdeutlicht er die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Behörden, Ingenieurwesen und Sanierungspraxis.
Die Veröffentlichung unterstreicht die langjährige Expertise der MDSE im Bereich Altlastensanierung und Grundwassermanagement.

Quelle:
altlasten spektrum, Ausgabe 2/2026
„Besondere Herausforderungen im ÖGP Bitterfeld-Wolfen“
Andrea Krause, Annette Zimmermann, Dr. Markus Einecke